- Warum ist das Fleisch hart geworden?
- Straußenfasern trocknen aufgrund ihres geringen Fettgehalts bei hoher Hitze schnell aus. Wenn du es zu stark gekocht hast, haben sich die Proteine zusammengezogen und das Wasser herausgepresst.
- Kann ich das Straußenfett ersetzen?
- Ja, gutes Schweineschmalz oder Entenfett sind ebenfalls perfekt, sie bieten das beste Trägermedium für den Paprikageschmack.
Straußen-Gulasch (Pörkölt)
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Dickwandiger Gusseisentopf (wegen der Wärmespeicherung)
- Scharfes Filetiermesser
- Kochlöffel
Zubereitung
Pariere das Fleisch gründlich, entferne die silbrigen Sehnen (Faszien) und schneide es dann in 2-3 cm große Würfel.
Schneide die Zwiebeln sehr fein. Zerlasse das Schmalz im Topf und dünste die Zwiebeln bei kleiner Hitze glasig, bis sie fast zu Brei zerfallen.
Zieh den Topf vom Herd, warte, bis das Fett nicht mehr zischt, und rühre dann das Paprikapulver ein.
Gib etwas Wasser dazu (ca. 50 ml), stell den Topf zurück auf den Herd und lass das Wasser verkochen (bis es wieder im Fett brät). Wiederhole dies noch einmal.
Gib das Fleisch dazu, salze und pfeffere es, bestreue es mit Kümmel. Wende es bei starker Hitze, bis das Fleisch weißlich wird.
Füge die kleingeschnittene Paprika und die gehäuteten, gewürfelten Tomaten hinzu. Gieße so viel Brühe an, dass es gerade eben bedeckt ist.
Schmore es zugedeckt bei sehr kleiner Hitze (es soll nur leicht perlen) ca. 80-90 Minuten weich. Wenn die Flüssigkeit verdampft, gieße schluckweise nach.
Rezept FAQ
Zutaten
- 600 g Straußenfleisch (Unterschenkel oder Keule)
- 3 Stk. Zwiebeln
- 3 Zehen Knoblauch
- 2 EL Paprikapulver (edelsüß, gute Qualität)
- 2 Stk. Tomaten
- 1 Stk. Paprika (Spitzpaprika)
- 80 g Schweineschmalz oder Straußenfett
- 1 TL Salz
- 1 TL Gemahlener Kümmel
- 1 Prise Schwarzer Pfeffer
- 300 ml Brühe oder Wasser