- Warum schmeckt es nach Mehl?
- Du hast die Masse im Topf nicht lange genug gekocht/geröstet. Das Mehl braucht Hitze, damit die Stärke aufgeschlossen wird und gart.
Dödölle (Kartoffelnocken)
Der Höhepunkt des Einfallsreichtums der ungarischen Bauernküche: Kartoffeln und Mehl, und doch ein fürstliches Gericht. Das Geheimnis liegt in der 'Qual': Die Kartoffelmasse muss so lange auf dem Herd gerührt und geröstet werden, bis dem Koch fast der Arm abfällt. Diese Röststoffe verleihen den Dödölle ihren unnachahmlichen Geschmack.
Zutaten
1
kg
Alte Kartoffeln (mehligkochend)
300
g
Weizenmehl
3
Stk.
Zwiebeln
100
g
Schmalz oder Öl
1
EL
Salz
200
ml
Saure Sahne (zum Servieren)
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Benötigtes Zubehör
- Starker Kochlöffel (der das Kneten aushält)
- Dickwandiger Topf
- Pfanne
Allergeninformationen
Gluten
Milch (bei Sauerrahm)
Zubereitung
1
✓
Schäle die Kartoffeln, würfle sie und koche sie in so viel Salzwasser, dass sie gerade bedeckt sind, weich.
Tipp: Gieß das Wasser nicht ab! Das stärkehaltige Kochwasser hält den Teig zusammen.
2
✓
Stampfe die Kartoffeln in ihrem eigenen Sud auf dem Herd. Schütte das Mehl dazu und rühre/knete bei kleiner Hitze mit dem Kochlöffel, bis du eine sehr dicke, schwere Masse erhältst.
Tipp: Das ist der wichtigste Schritt: Das Mehl muss zusammen mit den Kartoffeln 'geröstet' werden. Es ist gut, wenn es sich vom Topfrand löst und am Boden leicht ansetzt.
3
✓
Würfle die Zwiebeln und brate sie im Fett goldbraun.
Tipp: Die karamellisierten Zwiebeln sind die Seele der Dödölle.
4
✓
Tauche den Löffel in das heiße Zwiebelfett und stich Nocken aus der Masse in eine Pfanne. Brate die Nocken auch an den Seiten an und schwenke sie dann mit den Zwiebeln.
Tipp: Durch das Anbraten erhält der Kartoffelteig eine Kruste (Maillard-Reaktion), was zu einer außen knusprigen, innen weichen Textur führt.
Rezept FAQ
Zutaten
- 1 kg Alte Kartoffeln (mehligkochend)
- 300 g Weizenmehl
- 3 Stk. Zwiebeln
- 100 g Schmalz oder Öl
- 1 EL Salz
- 200 ml Saure Sahne (zum Servieren)