- Was tun, wenn das Fleisch trocken ist?
- Leider lässt sich übergartes Wildfleisch schwer retten. Versuche, es in sehr dünne Scheiben zu schneiden und mit viel Sauce zu servieren, um Feuchtigkeit zurückzugeben.
- Keine Wacholderbeeren? Was nun?
- Du kannst es mit etwas Rosmarin oder Gin versuchen, aber der einzigartige Geschmack von Wacholder ist schwer zu ersetzen.
Hirschrücken mit Wacholdersauce
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Pfanne (am besten Edelstahl oder Gusseisen): für die perfekte Kruste.
- Mörser: zum frischen Zerstoßen der Gewürze.
- Schneebesen: für eine sämige Sauce.
Allergeninformationen
Zubereitung
Nimm das Fleisch 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Zerstoße die Wacholderbeeren grob im Mörser und reibe das Fleisch damit sowie mit Salz und Pfeffer ein.
Erhitze das Öl in der Pfanne, bis es raucht. Brate das Fleisch von jeder Seite 2–3 Minuten an, bis es eine schöne dunkelbraune Kruste hat. Nimm es heraus und decke es mit Folie ab.
Dünste im verbliebenen Bratfett die fein gehackten Schalotten und den Knoblauch bei mittlerer Hitze an.
Lösche mit dem Rotwein ab und löse den Bratensatz mit einem Kochlöffel. Koche alles bei starker Hitze ein, bis die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert ist.
Gib den Fond und den Thymian hinzu und koche weiter, bis eine saucenartige Konsistenz erreicht ist. Rühre dann die Sahne unter.
Nimm die Pfanne vom Herd und rühre die kalte Butter stückchenweise unter, bis sie geschmolzen ist und die Sauce glänzt.
Schneide das geruhte Fleisch auf (es sollte innen rosa sein) und übergieße es mit der heißen, duftenden Sauce.
Rezept FAQ
Zutaten
- 600 g Hirschrücken (pariert, ohne Silberhaut)
- 10 g Getrocknete Wacholderbeeren
- 200 ml Trockener Rotwein (z.B. Cabernet Sauvignon)
- 250 ml Wildfond oder Rinderfond
- 2 Stk. Schalotten
- 2 Zehen Knoblauch
- 50 g Kalte Butter
- 30 ml Olivenöl
- 5 g Frischer Thymian
- 10 g Salz
- 5 g Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 5 ml Sahne (min. 30 % Fett)