- Wann soll ich den Holunder pflücken?
- An einem sonnigen Vormittag, wenn der Tau getrocknet ist, aber die Sonne noch nicht brennt. Dann ist die Konzentration an Blütenstaub (und damit Duftstoffen) am höchsten.
- Muss ich die Blüten waschen?
- Schüttle nur vorsichtig die Insekten heraus! Wenn du sie unter Wasser hältst, wäschst du den wertvollen Blütenstaub aus, der den Geschmack gibt. Nur wenn sie sehr staubig sind, kurz eintauchen.
Holunderblütenlikör mit Honig
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Großes Einmachglas (ca. 1,5–2 Liter)
- Feines Sieb und Mulltuch/Stoffwindel
- Trichter
- Sterile Flaschen zur Aufbewahrung
Allergeninformationen
Zubereitung
Schüttle die Holunderblüten aus, schneide die dicken grünen Stiele ab (diese können bitter sein) und gib die Blüten in das saubere Einmachglas.
Reibe die gelbe Schale der Zitrone dazu und presse auch den Saft hinein.
Lasse den Honig darüberfließen. Wenn der Honig zu fest ist, erwärme ihn leicht (max. 40 °C), damit er flüssig wird.
Gieße mit Wodka (und dem Wasser, falls gewünscht) auf. Verschließe das Glas und schüttle es gründlich.
Stelle es für 3–4 Wochen an einen sonnigen, warmen Ort (Fensterbank). Schüttle das Glas täglich.
Seihe den Likör doppelt ab: erst durch ein Sieb, dann durch ein dichtes Tuch drücken. Fülle ihn in Flaschen.
Kühle ihn vor dem Verzehr. Pur oder mit Prosecco aufgegossen (Hugo-Basis) schmeckt er hervorragend.
Rezept FAQ
Zutaten
- 15 Dolden Frische Holunderblüten (nur die Blütenstände, ohne dicke Stiele)
- 300 g Blütenhonig (z. B. Akazie)
- 700 ml Wodka oder Korn
- 1 Stk. Zitrone (unbehandelte Schale und Saft)
- 200 ml Wasser (optional, um die Stärke einzustellen)