Ratatouille

Ratatouille bringt die Sonne der Provence auf den Teller. Obwohl es viele nur als 'zusammengewürfeltes Gemüseragout' kennen, ist das wahre Geheimnis (das auch Paul Bocuse predigte), dass man das Gemüse nicht gleichzeitig, sondern separat oder nacheinander anbraten muss. So behält jedes Gemüse seinen eigenen Charakter, zerkocht nicht zu einem Brei und die Aromen kommen klar zur Geltung.
🕒 Vorbereitung 15 Min.
🍳 Kochzeit 30 Min.
Gesamtzeit 45 Min.
🍽️ Portionen 5 Portionen
🔥 Kalorien 200 kcal
🌍 Küche Französisch

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Große Pfanne: Damit das Gemüse brät und nicht nur dünstet.

Zubereitung

1

Würfle die Aubergine, bestreue sie mit Salz und lass sie 10 Minuten ziehen. Tupfe dann die Feuchtigkeit mit Küchenpapier ab.

Tipp: Das Salzen entzieht Wasser (Osmose), so saugt sich die Aubergine beim Braten weniger mit Öl voll und wird nicht schwammig.
2

Schneide alles Gemüse in etwa gleich große, 2 cm große Würfel.

Tipp: Die einheitliche Größe sorgt dafür, dass jeder Bissen ausgewogen ist und alles gleichzeitig gar wird.
3

Erhitze etwas Öl in einer großen Pfanne und brate die Aubergine goldbraun an, nimm sie dann in eine Schüssel heraus. Brate die Zucchini ebenfalls separat an und nimm sie heraus.

Tipp: Dieser Schritt garantiert, dass das Gemüse Röstaromen bekommt und nicht nur gekocht schmeckt.
4

Gib wieder Öl dazu und dünste die kleingeschnittene Zwiebel und Paprika an. Wenn sie weich sind, gib den zerdrückten Knoblauch dazu.

Tipp: Gib den Knoblauch erst am Ende dazu, da er schnell verbrennt und bitter wird.
5

Gib Aubergine und Zucchini zurück in die Pfanne, füge die gewürfelten Tomaten und die Gewürze (Thymian, Oregano) hinzu.

Tipp: Die Säure der Tomaten hilft, das andere Gemüse in Form zu halten.
6

Schmore es zugedeckt bei niedriger Hitze 15-20 Minuten, nimm dann den Deckel ab und lass die überschüssige Flüssigkeit einkochen.

Tipp: Es ist fertig, wenn der Saft dick und sämig ist, nicht wässrig.
7

Rühre vor dem Servieren das frische Basilikum unter.

Tipp: Die Hitze zerstört das Aroma von Basilikum, gib es deshalb immer erst am Ende frisch dazu.

Rezept FAQ

Warum ist es bitter geworden?
Wahrscheinlich ist der Knoblauch oder die Auberginenschale verbrannt. Es lohnt sich, die Aubergine vor dem Braten zu salzen, damit sie ihren bitteren Geschmack verliert.
Kann man es einfrieren?
Ja, aber nach dem Auftauen wird die Textur weicher sein, es eignet sich dann eher als Sauce zu Nudeln.

Zutaten

  • 1 Stk. Aubergine
  • 1 Stk. Zucchini
  • 2 Stk. Paprika (rot und gelb)
  • 4 Stk. Reife Tomaten
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Frisches Basilikum
  • 1 TL Getrockneter Oregano
  • 1 Zweig Frischer Thymian