Gerste: Das vielseitige Getreide – Nährwerte, Verwendung und gesundheitliche Vorteile
Beschreibung
Die Gerste ist eine der am längsten angebauten Getreidearten der Welt, die seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel, Futter und auch zu Brauzwecken verwendet wird. Die Graupe (ganzes Gerstenkorn, ohne äußere Schale) ist eine äußerst vielseitige Küchenzutat, die nährstoffreich ist und sich leicht in die moderne Ernährung integrieren lässt.
Die Gerste versorgt den Organismus als Vollkorngetreide mit hohem Ballaststoffgehalt, niedrigem Fettgehalt und komplexen Kohlenhydraten. Zudem enthält sie signifikante Mengen an B-Vitaminen, Magnesium, Phosphor und Selen.
Die wohltuenden Wirkungen von Gerste
Der regelmäßige Verzehr von Gerste kann den Cholesterinspiegel senken, die Darmflora unterstützen und bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels helfen. Der in der Gerste enthaltene lösliche Ballaststoff namens Beta-Glucan hat besonders vorteilhafte Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und fördert das Sättigungsgefühl.
Wegen ihres Glutengehalts ist sie jedoch für Glutensensitive nicht empfohlen, für diejenigen aber, die nicht an Zöliakie leiden, kann sie eine hervorragende Nahrungsquelle sein.
Verwendung in der Küche
- Gerstenbrei – klassisches, nahrhaftes Frühstück oder Beilage.
- Als Suppeneinlage – gehaltvoll, bindend, besonders für Gemüsesuppen.
- Für Salate gekocht – kalt, mit frischem Gemüse gemischt.
- Als Gerstenmehl – zum Backen, für Pogatschen, Fladen gemischt.
- In fermentierter Form – Bierherstellung, Produktion von Gerstenmalz.
Lagerung: Gerste sollte man zweckmäßigerweise an einem trockenen, kühlen, vor Licht geschützten Ort in einem luftdicht verschließbaren Gefäß lagern. So ist sie sogar lange Monate haltbar, ohne an Qualität zu verlieren.
Die Gerste ist also eine nahrhafte, nachhaltige und breit einsetzbare Getreideart, die eine wertvolle Ergänzung der ausgewogenen Ernährung sein kann – besonders im Hinblick auf die Erhöhung der Ballaststoffzufuhr.