- Warum ist der Teig nach dem Backen hart?
- Das ist völlig normal und sogar erwünscht. Honig und Zucker härten beim Abkühlen glasartig aus. Die Creme wird sie während der Ruhezeit wieder weich machen.
- Kann ich nur Sahne statt Schmand nehmen?
- Nicht empfohlen. Die Seele des Medovik ist der säuerliche Geschmack des Schmands, der die Süße der Honigböden ausgleicht. Die Säure hilft, den Teig aufzuspalten und weich zu machen.
Russische Honigtorte (Medovik)
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Wasserbad (Topf mit heißem Wasser + passende Metallschüssel)
- Handmixer oder Schneebesen
- Backpapier (viele Bögen)
- Nudelholz
- Teller oder Tortenring zum Formen
Allergeninformationen
Zubereitung
Bereite ein Wasserbad vor: Koche Wasser in einem Topf und setze eine Metallschüssel darauf. Gib Honig, Zucker und Butter hinein. Erwärme alles, bis es geschmolzen ist.
Rühre das Natron unter. Die Masse wird schäumen und weiß werden, und während du sie weiter erhitzt, nimmt sie langsam eine karamellbraune Farbe an. Nimm sie dann vom Dampf.
Rühre die leicht verquirlten Eier unter ständigem, schnellem Rühren in die heiße Honigbasis.
Gib das Mehl in mehreren Portionen dazu und knete einen weichen, aber nicht klebrigen Teig. Wenn er sehr klebt, lass ihn kurz ruhen, beim Abkühlen wird er fester.
Heize den Ofen auf 180 °C vor. Teile den Teig in 8–10 gleiche Kugeln. Rolle sie hauchdünn auf Backpapier aus und backe sie einzeln ca. 4–5 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Backe die Teigreste noch ein paar Minuten weiter und mahle sie nach dem Abkühlen zu Bröseln.
Für die Creme verrühre den Schmand mit Puderzucker und Vanille glatt. Bestreiche die ausgekühlten Böden reichlich, schichte sie übereinander und streiche auch die Außenseite ein.
Bestreue die Torte mit den Teigbröseln. Stelle sie für mindestens 12 Stunden (besser einen Tag) in den Kühlschrank.
Rezept FAQ
Zutaten
- 100 g Honig
- 150 g Kristallzucker
- 100 g Butter
- 1 TL Natron
- 3 Stk. Eier
- 450 g Weizenmehl
- 500 g Schmand (min. 20% Fett)
- 150 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt