- Wie stark soll ich es durchbraten?
- Wildfleisch isst man am besten 'medium-rare' (innen rosa). Wenn du es durchbrätst (well-done), wird es wegen des fehlenden Fetts wie eine Schuhsohle.
Gegrillte Springbock-Steaks
Das Fleisch des Springbocks (eine Antilopenart) ist mager, fein in der Faser und leicht süßlich. Da das Tier wild lebt und sich viel bewegt, ist das Fleisch fast fettfrei. Das Geheimnis liegt daher im schnellen, heißen Braten und dem anschließenden Ruhen. Wenn du es zu lange brätst, wird es zäh!
Zutaten
4
Stk.
Springbock-Steaks (oder Rehrücken/Hirsch)
2
EL
Olivenöl
2
Zehen
Knoblauch (zerdrückt)
2
Zweige
Frischer Rosmarin
1
EL
Zitronensaft
1
Prise
Salz und Pfeffer
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Benötigtes Zubehör
- Grill oder Grillpfanne
- Fleischthermometer (empfohlen)
Zubereitung
1
✓
Mische Öl, Knoblauch, Rosmarin und Zitronensaft. Wende das Fleisch darin und lass es 30 Minuten ziehen.
Tipp: Die Säure (Zitrone) beginnt, die Fasern mürbe zu machen, aber lass es nicht stundenlang drin, sonst leidet die Textur.
2
✓
Wische die Marinade vom Fleisch ab (besonders den Knoblauch, der verbrennt sonst). Grille es auf dem heißen Rost 3–4 Minuten pro Seite.
Tipp: Nasse Marinade verhindert das Bräunen, deshalb vor dem Grillen abwischen.
3
✓
Nimm es vom Rost und lass es vor dem Servieren 5–10 Minuten ruhen.
Tipp: Beim Ruhen entspannen sich die Muskelfasern, und der Fleischsaft, der sich beim Braten in die Mitte zurückgezogen hat, verteilt sich wieder im ganzen Stück (Saft-Redistribution).
Rezept FAQ
Zutaten
- 4 Stk. Springbock-Steaks (oder Rehrücken/Hirsch)
- 2 EL Olivenöl
- 2 Zehen Knoblauch (zerdrückt)
- 2 Zweige Frischer Rosmarin
- 1 EL Zitronensaft
- 1 Prise Salz und Pfeffer