Raw Vegan Burger

Bei diesem Burger geht es nicht darum, Fleisch zu imitieren, sondern den reinen Geschmack natürlicher Zutaten zu feiern. Durch die Zubereitung in Rohkost-Qualität bleiben wertvolle Enzyme und hitzeempfindliche Vitamine erhalten. Walnüsse und Sonnenblumenkerne sorgen für eine reichhaltige Textur und pflanzliches Protein, während geschrotete Leinsamen die Funktion des Eis übernehmen: In Verbindung mit Feuchtigkeit bilden sie ein bindendes Gel, das das Patty perfekt zusammenhält.
🕒 Vorbereitung 30 Min.
Gesamtzeit 2 Std. 30 Min.
🍽️ Portionen 4 Portionen
🔥 Kalorien 420 kcal
🌍 Küche International, Raw Vegan

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Küchenmaschine (mit S-Messer)
  • Große Rührschüssel
  • Reibe
  • Scharfes Messer

Allergeninformationen

⚠️ Schalenfrüchte (Walnüsse)

Zubereitung

1

Weiche die Walnüsse und Sonnenblumenkerne für mindestens 2 Stunden in lauwarmem Wasser ein. Danach abgießen und gründlich abspülen.

Tipp: Das Einweichen 'aktiviert' die Nüsse: Phytinsäure wird abgebaut, was sie bekömmlicher macht, und sie werden für die Weiterverarbeitung cremiger.
2

Gib die eingeweichten Kerne in die Küchenmaschine und zerkleinere sie grob (nicht zu Mus verarbeiten, es soll stückig bleiben). Fülle die Masse in eine Rührschüssel um.

Tipp: Die Textur ist entscheidend: Wenn du zu fein mahlst, erhältst du Pastete statt eines Burgers. Die Stückchen sorgen für den nötigen Biss.
3

Raspele die Karotte und die Rote Bete fein. Schneide Zwiebel und Knoblauch in sehr feine Würfel und gib alles zur Nussmischung.

Tipp: Die Rote Bete verleiht dem Burger seine saftige Farbe und eine erdige Note, die die Süße der Nüsse wunderbar ausbalanciert.
4

Mische Zitronensaft, Leinsamen, Kokosöl und die Gewürze (Salz, Pfeffer, Räucherpaprika) unter. Verknete alles von Hand, bis eine klebrige, formbare Masse entsteht.

Tipp: Die Leinsamen bilden in Verbindung mit der Feuchtigkeit des Gemüses einen Schleimstoff, der den Burger anstelle von Ei zusammenhält.
5

Forme 4 feste Patties und stelle sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

Tipp: Während der Ruhezeit wird das Kokosöl wieder fest und die Leinsamen binden die Feuchtigkeit, sodass die Patties schnittfest werden.
6

Bereite das Anrichten vor: Verwende ein großes Salatblatt als 'Brötchen-Boden'. Platziere das durchgekühlte Patty darauf.

Tipp: Das frische, knackige Salatblatt bildet einen tollen Kontrast zum dichten, ölhaltigen Nusspatty.
7

Belege den Burger mit Tomatenscheiben, Gurke und Avocadocreme und decke ihn mit einem weiteren Salatblatt ab.

Tipp: Serviere sofort, da das gesalzene Gemüse sonst Wasser ziehen kann.

Rezept FAQ

Warum fällt das Patty auseinander?
Wahrscheinlich hast du es nicht lange genug ruhen lassen oder zu wenig Leinsamen verwendet. Die Leinsamen brauchen Zeit, um zu quellen und Bindung aufzubauen.
Wie lange ist es haltbar?
Im Kühlschrank hält es sich 2-3 Tage. Die Aromen ziehen dabei sogar noch besser durch.

Zutaten

  • 100 g Walnusskerne
  • 100 g Sonnenblumenkerne (geschält)
  • 1 Stk. Karotte
  • 1 Stk. Rote Bete (klein)
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Geschrotete Leinsamen
  • 1 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 1 TL Salz
  • 0.5 TL Gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Geräuchertes Paprikapulver
  • 4 Blätter Große Salatblätter (z.B. Eisberg oder Romana)
  • 1 Stk. Tomate
  • 1 Stk. Salatgurke
  • 4 TL Avocadocreme