Veganes Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch

Die Seele eines Thai-Currys ist die Begegnung von Paste und Kokosmilch. Das 'Öffnen' der würzigen, aromatischen Paste im heißen Öl bildet das Fundament, das durch den seidigen Fettgehalt der Kokosmilch geglättet wird. Dieses Gericht ist nicht nur wärmend und sättigend, sondern dank Ingwer und Gewürzen auch eine echte Immunbooster-Bombe an kühleren Tagen.
🕒 Vorbereitung 20 Min.
🍳 Kochzeit 25 Min.
Gesamtzeit 45 Min.
🍽️ Portionen 4 Portionen
🔥 Kalorien 550 kcal
🌍 Küche Thailändisch

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Tiefe Pfanne oder Wok
  • Reibe (für Ingwer)
  • Schneidebrett, Messer

Zubereitung

1

Süßkartoffeln und Möhren schälen und in ca. 2x2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel hacken, Knoblauch zerdrücken, Ingwer reiben.

Tipp: Versuche, das Gemüse gleich groß zu schneiden, damit es gleichzeitig gar wird.
2

Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel andünsten. Knoblauch und geriebenen Ingwer hinzufügen und 1 Minute mitbraten, bis es duftet.

Tipp: Die ätherischen Öle von Ingwer und Knoblauch entfalten sich erst durch Hitze richtig.
3

Die Currypaste unterrühren und 1–2 Minuten im Fett anrösten.

Tipp: Dieser Schritt ist entscheidend! Wenn du sie nur in die Flüssigkeit gibst, bleibt der Geschmack roh. Das Anrösten vertieft das Aroma und rundet die Schärfe ab.
4

Süßkartoffeln und Möhren dazugeben, durchschwenken und mit der Kokosmilch aufgießen. Wenn das Gemüse nicht ganz bedeckt ist, etwas Wasser hinzufügen. Salzen.

Tipp: Die Konsistenz von Kokosmilch variiert. Wenn das Ragout zu dick ist, kannst du es mit Wasser verdünnen.
5

Abdecken und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse fast weich ist.

Tipp: Zerkoch das Gemüse nicht zu Mus, es sollte Biss behalten.
6

Die abgespülten Kichererbsen und die Erbsen hinzufügen. Weitere 3–5 Minuten köcheln.

Tipp: Die Kichererbsen sind bereits gegart, und die Erbsen brauchen kaum Zeit. Sie sollen nur warm werden.
7

Vom Herd nehmen. Den Saft einer halben Limette hineinpressen und großzügig mit Koriander bestreuen.

Tipp: Die Säure der Limette 'schneidet' durch das Fett der Kokosmilch und frischt das Gericht auf. Den Koriander erst am Schluss zugeben, da Hitze seinen Geschmack zerstört.

Rezept FAQ

Was tun, wenn die Kokosmilch gerinnt?
Keine Sorge, in der thailändischen Küche ist das oft gewollt: Die 'ausgeflockte' Ölschicht obenauf gilt als ästhetisch und aromatisch. Wenn es dich stört, koche bei niedrigerer Hitze.
Womit kann ich Currypaste ersetzen?
Mit Currypulver, aber der Geschmack wird anders (eher indisch). Die Paste besteht aus frischen Gewürzen (Zitronengras, Galgant), die schwer durch Pulver zu ersetzen sind.

Zutaten

  • 400 ml Kokosmilch (Dose, hoher Fettgehalt)
  • 240 g Gekochte Kichererbsen (Dose, abgespült)
  • 300 g Süßkartoffel
  • 200 g Möhren
  • 2 EL Rote Currypaste
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 20 g Frischer Ingwer
  • 2 EL Sonnenblumenöl oder Kokosöl
  • 150 g Erbsen (tiefgekühlt)
  • 1 Bund Frischer Koriander
  • 1 TL Salz
  • 1 Stk. Limette