Wok-Gemüse mit Tofu und Curry-Quinoa

Das Geheimnis perfekter Wok-Gerichte ist das Spiel mit Hitze und Timing. In diesem Gericht bereiten wir den neutralen Tofu so vor, dass er die Gewürze wie ein Schwamm aufsaugt, während seine Oberfläche eine knusprige Kruste bekommt. Der Quinoa als 'Urkorn' bildet mit seiner nussigen Note einen tollen Kontrapunkt zur cremigen Kokos-Curry-Sauce. Das Ziel ist, dass in jedem Bissen der Wechsel von weichen, knackigen und seidigen Texturen spürbar ist, abgerundet durch frisches Gemüse und geröstete Kerne.
🕒 Vorbereitung 20 Min.
🍳 Kochzeit 25 Min.
Gesamtzeit 45 Min.
🍽️ Portionen 2 Portionen
🔥 Kalorien 480 kcal
🌍 Küche International

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Wok oder große Pfanne - für das Braten bei hoher Hitze
  • Topf - zum Kochen des Quinoas
  • Küchenpapier - zum Trocknen des Tofus
  • Kochmesser und Schneidebrett

Allergeninformationen

⚠️ Soja
⚠️ Sesamsamen

Zubereitung

1

Den Quinoa in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser gründlich waschen, bis das Wasser klar bleibt. Dann in der doppelten Menge Salzwasser ca. 15 Minuten kochen, bis die kleinen 'Schwänzchen' sichtbar werden.

Tipp: Das Waschen entfernt die bitteren Saponine von der Oberfläche der Körner, so wird der Quinoa-Geschmack milder und süßer.
2

Den Tofu in Küchenpapier wickeln, die überschüssige Feuchtigkeit herausdrücken und in Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Würfel von allen Seiten goldbraun braten.

Tipp: Das Wasser muss entfernt werden, sonst dünstet der Tofu statt zu braten und bekommt keine knusprige Kruste.
3

Das Gemüse in gleichmäßige, dünne Streifen (Julienne) schneiden. Das restliche Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen, bis es raucht.

Tipp: Die gleichmäßige Größe sorgt dafür, dass alles Gemüse gleichzeitig gar wird.
4

Das Gemüse in den heißen Wok geben und unter Rühren 2–3 Minuten braten, bis die Farben leuchten, es aber noch bissfest ist.

Tipp: Die plötzliche, hohe Hitze schließt die Aromen ein und bewahrt die Textur des Gemüses, ohne dass es zusammenfällt.
5

Den fein gehackten Knoblauch und Ingwer hinzufügen, eine halbe Minute anrösten, bis es duftet, dann mit Currypulver bestreuen.

Tipp: Die Gewürze müssen im Fett 'aufspringen', damit die ätherischen Öle freigesetzt werden und einen intensiveren Geschmack geben.
6

Mit Kokosmilch aufgießen, salzen, pfeffern und 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig eindickt. Zum Schluss den Limettensaft einrühren.

Tipp: Die Säure (Limette) ist neben der fetthaltigen Kokosmilch unerlässlich, um das Fett zu 'schneiden' und die Aromen hervorzuheben.
7

Den gekochten Quinoa und den gebratenen Tofu unter die Sauce heben, damit sie warm werden.

Tipp: Nur vorsichtig unterheben, damit der Tofu nicht zerbricht.
8

Beim Servieren mit in einer trockenen Pfanne geröstetem Sesam und frisch gezupftem Koriander bestreuen.

Tipp: Das Rösten bringt das nussige Aroma der Öle in den Samen hervor.

Rezept FAQ

Warum ist der Tofu zerfallen?
Wahrscheinlich hast du zu weichen Tofu gewählt oder zu viel gerührt. Verwende festen (firm) Tofu und lass ihn bräunen, bevor du ihn wendest.
Was tun, wenn die Sauce zu dünn ist?
Koche sie ohne Deckel weiter, damit überschüssiges Wasser verdampft, oder binde sie mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke.

Zutaten

  • 300 g Tofu (fest/firm)
  • 200 g Quinoa
  • 300 g Gemischtes Gemüse (Paprika, Karotten, Zucchini)
  • 400 ml Kokosmilch (Dose)
  • 2 TL Currypulver
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 10 g Frischer Ingwer
  • 30 ml Olivenöl
  • 10 g Sesamsamen
  • 10 g Frischer Koriander
  • 0.5 Stk. Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer