Jalapeño-Sauce

Diese Sauce ist die Geheimwaffe mexikanischer Taquerias: Sie wirkt so cremig, als wäre Avocado enthalten, doch die Konsistenz entsteht tatsächlich durch eine Emulsion aus Öl und gebratenem Gemüse. Der frische, grüne Geschmack der Jalapeños dominiert, während die Säure des Essigs für Frische sorgt. Das Ziel ist keine höllische Schärfe, sondern ein pikanter Begleiter, den du großzügig über Tacos, Rührei oder sogar Pommes frites geben kannst.
🕒 Vorbereitung 10 Min.
🍳 Kochzeit 15 Min.
Gesamtzeit 25 Min.
🍽️ Portionen 6 Portionen
🔥 Kalorien 65 kcal
🌍 Küche Mexikanisch

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Pfanne (zum Dünsten des Gemüses)
  • Standmixer oder Pürierstab (zum Cremigmachen)
  • Gummihandschuhe (zum Schneiden der Chilis)
  • Gut verschließbares Glas

Zubereitung

1

Zieh Gummihandschuhe an, wasche die Jalapeños, entferne die Stiele und schneide sie grob in Ringe. Pulle die Zwiebel und schneide sie in Spalten, den Knoblauch drückst du nur leicht an.

Tipp: Capsaicin lässt sich nur schwer von der Haut abwaschen und brennt höllisch, wenn du dir versehentlich ins Auge fasst. Handschuhe sind hier dein bester Freund!
2

Erhitze das Öl in einer Pfanne und gib Zwiebeln sowie Paprika hinein. Brate alles bei mittlerer Hitze für ca. 8-10 Minuten, bis die Zwiebeln glasig sind und die Paprika stellenweise Farbe bekommt.

Tipp: Vorsicht vor dem aufsteigenden Dampf! Die Dämpfe der bratenden Chilis können im Hals kratzen – schalte die Abzugshaube ein oder öffne ein Fenster.
3

Gib in der letzten Minute den Knoblauch hinzu. Brate ihn nur so lange mit, bis er anfängt zu duften.

Tipp: Wegen seines hohen Zuckergehalts verbrennt Knoblauch sehr schnell und wird bitter, deshalb kommt er immer erst zum Schluss dazu.
4

Lösche die Mischung mit Wasser und Essig ab. Füge Salz und Zucker hinzu und lass alles 2-3 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit leicht reduziert ist.

Tipp: Die saure Umgebung (Essig) hilft, die leuchtend grüne Farbe der Jalapeños zu bewahren, auch wenn sie durch die Hitze etwas verblasst.
5

Gib den gesamten Pfanneninhalt (inklusive Flüssigkeit) in einen Mixer. Püriere so lange, bis eine vollkommen glatte, hellgrüne und cremige Sauce entsteht.

Tipp: Beim Mixen werden die Öltröpfchen zerkleinert und vermischen sich mit der wässrigen Flüssigkeit, so entsteht die cremige Emulsion.
6

Koste (vorsichtig!) und gib bei Bedarf noch etwas Salz hinzu. Ist die Sauce zu dick, kannst du sie mit einem Schuss Wasser verdünnen.

Tipp: Heiße Sauce wirkt immer flüssiger; beim Abkühlen wird sie durch die quellenden Pflanzenfasern noch andicken.
7

Fülle die Sauce in ein sauberes Glas, lass sie abkühlen und stelle sie dann in den Kühlschrank. Am nächsten Tag schmeckt sie noch harmonischer.

Tipp: Kälte dämpft den Geschmack etwas, nimm die Sauce daher rechtzeitig vor dem Servieren heraus oder würze sie kräftiger ab.

Rezept FAQ

Die Sauce ist zu dick geworden, was tun?
Das ist beim Abkühlen ganz normal. Rühre einfach nach und nach etwas Wasser oder Essig unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Wie lange ist sie haltbar?
Da sie Essig und Salz enthält, bleibt sie im Kühlschrank 1-2 Wochen perfekt frisch. Wenn sich oben etwas Öl absetzt, einfach kurz schütteln.
Wie reduziere ich die Schärfe?
Die Schärfe (Capsaicin) konzentriert sich in den Scheidewänden und den Kernen der Chili. Wenn du diese entfernst, bleibt die Sauce aromatisch, wird aber deutlich milder.

Zutaten

  • 6 Stk. frische Jalapeños
  • 1 Stk. mittelgroße Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Sonnenblumenöl (zum Braten)
  • 50 ml Apfelessig (oder Weißweinessig)
  • 50 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kristallzucker