Veganes Curry

Curry ist nicht ein einzelnes Gewürz, sondern eine Symphonie der Aromen, bei der die fettlöslichen Duftstoffe die Hauptrolle spielen. Die Seele dieses Gerichts ist eine vereinfachte Version der 'Tadka'-Technik: das 'Aufpoppen' der Gewürze in heißem Fett. Die Cremigkeit der Kokosmilch mildert die Kraft der Gewürze, während die natürliche Süße des Gemüses (besonders der gebratenen Karotten und Süßkartoffeln) die Schärfe ausbalanciert.
🕒 Vorbereitung 20 Min.
🍳 Kochzeit 25 Min.
Gesamtzeit 45 Min.
🍽️ Portionen 5 Portionen
🔥 Kalorien 380 kcal
🌍 Küche Indisch

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Tiefe Pfanne oder Wok (für gleichmäßige Hitzeverteilung)
  • Kochlöffel
  • Messer und Schneidebrett

Zubereitung

1

Bereite das Gemüse vor: Schneide Zwiebel, Süßkartoffeln, Karotten, Paprika und Zucchini in gleichmäßige, mundgerechte Würfel. Presse den Knoblauch.

Tipp: Die gleichmäßige Größe sorgt dafür, dass alles gleichzeitig gar wird.
2

Erhitze das Kokosöl bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und dünste sie glasig.

Tipp: Gib eine Prise Salz zur Zwiebel, das hilft, Wasser aus den Zellen zu ziehen, so wird sie schneller weich (Osmose).
3

Füge die Gewürze hinzu (Koriander, Kreuzkümmel, Curry, Ingwer, Knoblauch) und röste sie unter ständigem Rühren ca. 30-60 Sekunden an, bis sie intensiv duften.

Tipp: Die ätherischen Öle der Gewürze sind fettlöslich. Dieser Schritt 'weckt' die Aromen auf. Pass auf, dass sie nicht verbrennen, sonst werden sie bitter!
4

Gib Karotten und Süßkartoffeln in die Pfanne, vermenge sie mit der Gewürzbasis und röste sie 2-3 Minuten an.

Tipp: Der Beginn der Karamellisierung verleiht dem Gemüse tiefere Aromen, als wenn du es nur kochen würdest.
5

Gieß mit der Kokosmilch auf, füge die abgespülten Kichererbsen und das Salz hinzu. Koche alles abgedeckt bei niedriger Hitze 10-12 Minuten, bis das härtere Gemüse halb weich ist.

Tipp: Die Stärke der Kichererbsen hilft, die Sauce zu binden.
6

Gib Zucchini und Paprika dazu. Koche weitere 5-8 Minuten, bis alles Gemüse weich, aber noch bissfest ist (nicht matschig!).

Tipp: Zucchini und Paprika haben einen hohen Wassergehalt und garen schnell, deshalb kommen sie zuletzt hinein.
7

Schmecke vor dem Servieren ab, salze bei Bedarf nach. Bestreue das Gericht reichlich mit frischem Koriander.

Tipp: Gib frische Kräuter immer erst am Ende dazu, die Hitze würde ihre frischen Aromen zerstören.

Rezept FAQ

Die Sauce ist zu dünn geworden. Was tun?
Koche sie ohne Deckel weiter, damit das Wasser verdampft, oder püriere eine Kelle des gekochten Gemüses/der Kichererbsen und rühre es zum Binden wieder unter.
Es ist bitter geworden. Warum?
Wahrscheinlich sind die Gewürze oder der Knoblauch beim Anbraten verbrannt. Arbeite das nächste Mal bei niedrigerer Hitze und schneller.

Zutaten

  • 400 ml Kokosmilch (Dose, hoher Fettgehalt)
  • 2 Stk. Süßkartoffeln (mittelgroß)
  • 2 Stk. Karotten
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Stk. Zucchini (zart)
  • 1 Stk. Paprika (rot)
  • 240 g Kichererbsen (Dose, abgetropft)
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Gemahlener Koriander
  • 1 TL Gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 TL Currypulver (Madras oder Garam Masala Mischung)
  • 1 TL Gemahlener Ingwer (oder 2 cm frisch gerieben)
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Chiliflocken (optional)
  • 1 Bund Frischer Koriander