Szegediner Gulasch

Auch wenn es Gulasch heißt, ist es eigentlich ein Sauerkraut-Eintopf, benannt nach József Székely, einem Freund von Sándor Petőfi. Der milchsaure Geschmack des Krauts und das Fett des Gulaschs bilden eine perfekte Balance. Dieses Gericht schmeckt am nächsten Tag am besten, wenn die Aromen durchgezogen sind.
🕒 Vorbereitung 20 Min.
🍳 Kochzeit 2 Std.
Gesamtzeit 2 Std. 20 Min.
🍽️ Portionen 5 Portionen
🔥 Kalorien 550 kcal
🌍 Küche Ungarisch

Zutaten

Benötigtes Zubehör

  • Großer Topf

Allergeninformationen

⚠️ Gluten
⚠️ Milch

Zubereitung

1

Bereite eine Gulaschbasis zu: Dünste die Zwiebel, brate das Fleisch an, gib Paprika dazu und gieße auf.

Tipp: Das Anbraten des Fleisches sorgt für die Grundaromen. Überspringe diesen Schritt nicht!
2

Wenn das Fleisch halbgar ist, gib das ausgedrückte Sauerkraut hinzu.

Tipp: Kraut braucht weniger Zeit als Fleisch. Wenn du es gleichzeitig hineingibst, verkocht das Kraut.
3

Koche alles weich und binde es mit einer Mischung aus Mehl und Schmand.

Tipp: Nutze den Temperaturausgleich: Rühre etwas heiße Brühe in den Schmand, bevor du ihn in den Topf gibst, damit er nicht gerinnt.

Rezept FAQ

Zu sauer geworden. Was tun?
Ein wenig Zucker oder mehr Schmand können helfen, die Säure zu mildern. Wasche das Sauerkraut beim nächsten Mal vor dem Kochen durch!
Ist das Paprikapulver verbrannt?
Wenn die Basis bitter schmeckt, musst du leider neu anfangen. Paprika verbrennt im heißen Fett in Sekunden.

Zutaten

  • 500 g Schweineschulter
  • 300 g Sauerkraut
  • 1 Stk. Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
  • 200 ml Schmand
  • 2 EL Öl oder Schmalz
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 l Wasser