- Warum muss man die Teigwaren anrösten?
- Beim Anrösten entstehen an der Oberfläche der Teigwaren neue Aromastoffe (karamellisierende Kohlenhydrate), und die Teigwaren behalten in der Suppe besser ihre Form und weichen nicht so leicht auf.
- Was tun, wenn sie zu dickflüssig geworden ist?
- Tarhonya saugt enorm viel Wasser auf, auch noch nach dem Kochen. Verdünne sie mit Wasser oder Brühe und koche sie erneut auf.
Tarhonya-Suppe
Die Tarhonya-Suppe, auch 'Alte-Leute-Suppe' genannt, lobt den Einfallsreichtum der ungarischen Hirten. Tarhonya ist eine getrocknete Teigware, die sich monatelang hielt und durch das Anrösten ihren charakteristischen, nussigen Geschmack erhält. Diese Suppe beweist, dass man auch aus einfachsten Zutaten – Mehl, Wasser, Gemüse und Paprikapulver – ein fürstliches, wärmendes Gericht zaubern kann, wenn man die Technik (das Anrösten) richtig anwendet.
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Topf (zum Anrösten und Kochen)
- Kochlöffel (zum ständigen Rühren)
Allergeninformationen
Zubereitung
Beginne, die Tarhonya im Fett bei mittlerer Hitze anzurösten. Sei geduldig und rühre ständig um.
Wenn die Tarhonya Farbe angenommen hat, gib die fein gehackte Zwiebel dazu und röste alles zusammen noch ein paar Minuten, bis die Zwiebel weich ist.
Zieh den Topf vom Herd, rühre den zerdrückten Knoblauch und das Paprikapulver ein.
Gieße mit Wasser oder Brühe auf und stelle den Topf zurück auf den Herd. Gib die in Scheiben geschnittenen Karotten, die Petersilienwurzel und die gewürfelte Kartoffel dazu.
Würze mit Salz und Pfeffer und koche die Suppe zugedeckt bei kleiner Flamme ca. 20–25 Minuten, bis Tarhonya und Gemüse weich sind.
Bestreue die Suppe vor dem Servieren großzügig mit frischer, gehackter Petersilie.
Rezept FAQ
Zutaten
- 150 g Tarhonya (Eiergraupen)
- 2 Stk. Karotten
- 1 Stk. Petersilienwurzel
- 1 Stk. Zwiebel
- 2 Zehe Knoblauch
- 2 EL Schmalz oder Öl
- 1 TL Salz
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1.5 l Wasser oder Brühe
- 1 Bund Frische Petersilie
- 1 Stk. Kartoffel (optional zum Binden)