- Wie viel Zwiebel gehört hinein?
- Die goldene Regel: Die Zwiebelmenge sollte ca. 20–30% des Fleischgewichts betragen. Die vielen Zwiebeln sorgen für die Sämigkeit der Sauce.
- Wann gebe ich den Paprika dazu?
- Immer wenn der Topf vom Herd gezogen ist, im Fett auflösen, aber Vorsicht, er verbrennt in Sekunden und wird bitter.
Pörkölt
Pörkölt ist nicht nur ein Gericht, sondern eine Technik: 'Pörkölt' bedeutet, das Fleisch im eigenen Fett anzubraten und in kurzem Saft zu schmoren. Der Saft eines guten Pörkölt ist keine dünne Brühe, sondern eine dicke, cremige Emulsion, die durch die vielen Zwiebeln und das Kollagen aus dem Fleisch entsteht. Ein Geduldsspiel: Man darf es nicht übereilen, man muss den Aromen Zeit geben und das Fleisch der Hitze nachgeben lassen.
Zutaten
Benötigtes Zubehör
- Topf mit dickem Boden oder Gulaschkessel
- Scharfes Messer
- Kochlöffel
Allergeninformationen
Zubereitung
Schneide das Fleisch in 2–3 cm große Würfel, hacke die Zwiebel sehr fein.
Röste die Zwiebel im Schmalz goldbraun an (das dauert ca. 10–15 Minuten bei kleiner Hitze). Gib am Ende den Kümmel und den zerdrückten Knoblauch dazu.
Zieh den Topf vom Herd, rühre das Paprikapulver ein und gieße einen Schluck Wasser darauf.
Stell den Topf zurück auf den Herd, gib das Fleisch dazu und wende es bei starker Hitze, bis es weißlich wird und Saft lässt.
Gib die kleingeschnittene Paprika und Tomate dazu. Salze es, decke es ab und koche es im eigenen Saft bei kleiner Flamme.
Wenn der Saft verkocht ist, gieße immer nur wenig (50 ml) Wasser (oder Wein) nach. Wiederhole das, bis das Fleisch weich ist (1,5–2 Stunden).
Wenn das Fleisch zart ist, serviere es mit Nockerln und saurem Gemüse.
Rezept FAQ
Zutaten
- 1 kg Rinderwade oder Schweinekeule
- 3 Stk. Zwiebel
- 2 Zehe Knoblauch
- 3 EL Schweineschmalz
- 2 EL Paprikapulver
- 1 TL Salz
- 1 TL Gemahlener Kümmel
- 1 Stk. Spitzpaprika (weiß/gelb)
- 1 Stk. Tomate
- 1 dl Rotwein (für Rind, optional)
- 200 ml Wasser (nur so viel wie nötig)